Was passiert, wenn vier clevere Seniorinnen und Senioren in einer ruhigen englischen Seniorenresidenz plötzlich zu Ermittlern werden? „Der DonnerstagsMordClub“ von Richard Osman zeigt: Das Lösen von Kriminalfällen ist keine Frage des Alters! Im Mittelpunkt der Reihe stehen Elizabeth und Joyce, beide um die 70 Jahre alt. Eine Romanreihe mit viel Humor, Herz und einer ordentlichen Portion britischem Flair. Für Netflix dienten die Romane als Filmvorlage.

Titel: Der DonnerstagsMordClub, 2021, List Hardcover
Autor: Richard Osmann
Originalausgabe: „The Thursday Murder Club“, 2021 Verlag Penguin
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Kurze Zusammenfassung des Plots
Im idyllischen Coopers Chase, einer luxuriösen Seniorenresidenz, treffen sich vier Bewohner einmal pro Woche zum „DonnerstagsMordClub“. Ihr Hobby: ungelöste Kriminalfälle diskutieren. Als plötzlich ein echter Mordfall direkt vor ihrer Haustür geschieht, wittern Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron ihre Chance. Mit viel Einfallsreichtum, Charme und einem guten Gespür für Menschen beginnen sie, auf eigene Faust zu ermitteln. Sie bringen dabei nicht nur die Polizei ins Schwitzen, sondern auch so manches Geheimnis ans Licht.
Vorstellung der Hauptfiguren
- Elizabeth: Alter: etwa Mitte bis Ende 70; Elizabeth ist eine ehemalige Geheimdienstmitarbeiterin und die inoffizielle Anführerin des Clubs. Ihr genaues Alter wird nicht genannt, aber sie wird als rüstig, sehr lebenserfahren und im Rentenalter beschrieben. Die inoffizielle Anführerin, scharfsinnig, bestens vernetzt, mit mysteriöser Vergangenheit. Sie zieht die Fäden und bleibt immer einen Schritt voraus.
- Joyce: Alter: Anfang 70; Joyce ist eine ehemalige Krankenschwester. Sie erwähnt im Roman, dass sie Anfang 70 ist, und tritt lebensfroh, neugierig und mit typisch britischem Humor auf. Neu im Club, erzählt sie ihre Sicht oft in Tagebuchform. Sie ist warmherzig, neugierig und herrlich bodenständig.
- Ibrahim: Alter: ca. Mitte 70; Ibrahim ist ein ehemaliger Psychiater. Auch sein genaues Alter wird nicht explizit genannt, aber er wird als etwa gleichaltrig mit Elizabeth beschrieben, also Mitte bis Ende 70. Der analytische Denker liebt es, Zusammenhänge zu durchschauen und Details zu analysieren.
- Ron: Alter: etwa 70 bis Mitte 70; Ron ist ein ehemaliger Gewerkschafter und ebenfalls im typischen Rentenalter. Der ehemalige Gewerkschafter, direkt, laut und mit großem Herz, sorgt für viele humorvolle und herzerwärmende Momente.
Jede Figur bringt ihre eigene Lebenserfahrung, Stärken und Schwächen ein. Gemeinsam bilden sie ein unschlagbares Team.
Stil und Atmosphäre
Richard Osman schreibt mit viel britischem Humor, feinem Gespür für schräge Situationen und einer großen Portion Wärme. Die Dialoge sind pointiert, die Figuren liebevoll gezeichnet und der Kriminalfall spannend, aber nie allzu blutrünstig. Besonders gelungen ist der Wechsel zwischen den Perspektiven. Oft erzählt Joyce in Tagebuchform, was dem Roman eine persönliche Note verleiht. Die Atmosphäre schwankt zwischen gemütlicher Teestunde, leiser Melancholie und überraschender Spannung. Ein echter Wohlfühl-Krimi mit Tiefgang.
Zitat aus dem Buch:
„Manchmal muss man einfach tun, was getan werden muss, auch wenn man keine Ahnung hat, wie das gehen soll.“
— Joyce
Lesbarkeit und Stil
Richard Osman’s Schreibstil ist leicht zugänglich, unterhaltsam und lebendig. Die Sprache ist klar, die Kapitel sind kurz gehalten und die Handlung wird durch häufige Perspektivwechsel abwechslungsreich erzählt. Besonders die Tagebucheinträge von Joyce sorgen für einen persönlichen, humorvollen Ton und machen den Roman sehr nahbar.
Die Komplexität bleibt überschaubar: Auch ohne Vorkenntnisse im Krimigenre oder besondere Literaturerfahrung kann man der Geschichte sehr gut folgen. Die Figuren sind liebevoll und vielschichtig gezeichnet, die Atmosphäre ist gemütlich und lädt zum Miträtseln ein.
Meine persönliche Leseerfahrung
Mich hat vor allem Band 1 der Reihe „Der DonnerstagsMordClub“ begeistert. Die Protagonistinnen und Protagonisten sind keine Klischee-Senioren, sondern starke Persönlichkeiten mit Ecken, Kanten und einer ordentlichen Portion Lebenslust. Besonders Elizabeth und Joyce sind mir ans Herz gewachsen. Ihre Beobachtungen, kleinen Schwächen und ihr Mut erinnern daran, dass das Leben voller Abenteuer bleibt, egal wie alt man ist.
Abschließende Bewertung und Empfehlung
„Der DonnerstagsMordClub“ ist ein wunderbar unterhaltsamer, kluger und herzerwärmender Kriminalroman. Wer britischen Humor, liebenswerte Figuren und spannende, aber nicht zu düstere Krimis mag, wird diese Bücher lieben.
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Frage an die Leser*innen:
Kennst du weitere Krimis mit älteren Heldinnen? Schreib mir deine Empfehlungen in die Kommentare!

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